Akupunktur

Das lateinische Wort Akupunktur setzt sich zusammen aus acus = Nadel und punktus = stechen. Die Ursprünge dieser Nadelstichbehandlung kommen aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und aus der indischen Ayurvedamedizin. Sie gehen von der Lebensenergie des Körpers aus, welche auf definierten Leitbahnen, den Meridianen zirkulieren und einen steuernden Einfluss auf die Körperfunktionen haben. Ganzheitlich gesehen, benutzen die Zellen ihres Körpers außer dem Blut-, Nerven- und Hormonsystem ein weiteres energetisches Prinzip, um gegenseitig Informationen auszutauschen.

Durch winzige Nadelstiche oder Laserstimulation oder auch nur durch eine lokale Druckbehandlung, können Blockaden in diesem System beseitigt werden und so das Zusammenwirken von Geweben harmonisiert werden. Bei Kleinkindern dauert die Behandlung nur einige Sekunden, bei Erwachsenen bleiben die Nadeln für zirka zwanzig Minuten im Gewebe. Der spürbare Wirkungseintritt kann unmittelbar erfolgen, oder manchmal ein bis zwei Tage verzögert sein. Bei Epileptikern, oder Patienten mit entzündlichen Erkrankungen im Akupunkturgebiet ist eine Behandlung nur bedingt anwendbar. Nebenwirkungen sind bei sachgemäßer Handhabung nicht bekannt.