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Informationen zum EHEC Erreger

Mittwoch, den 13. Juli 2011

Antitoxin-Wirkung und Antagonismus von Mutaflor auch gegen EHEC! Mediziner und Behörden sind in Alarmbereitschaft, die Verbraucher besorgt- EHEC verursacht schwere Durchfallerkrankungen. Todesfälle sind zu beklagen.

Was macht diesen Erreger – EHEC = Enterohämorrhagische E.coli- so gefährlich?
Dieser Keim ist besonders aggressiv -nicht nur unmittelbar im Darm, erkennbar an massiven, blutigen Durchfällen, sondern auch durch seine Toxine vor allem im Bereich der Nieren. Im schlimmsten Fall kommt es zum generalisiertem Nierenversagen durch das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS).

Gibt es wirksame symtomatische Therapieempfehlungen?
Von Antibiotika, die gegen gramnegative Keime wirken, ist abzuraten, da die Toxinbelastung nach Zerstörung der pathogenen Erreger stark zunimmt, und den Körper regelrecht vergiftet. Motilitätshemmende Antidiarrhoika, die den Darm ruhigstellen, sind ebenfalls nicht zu empfehlen, da hierbei die Ausscheidung des EHEC-Erregers noch zusätzlich gehemmt wird. Oft werden die Patienten durch die schädlichen Effekte auf die Nieren intensivpflichtig. Vordringlich ist dann die Vitalfunktion zu erhalten.

Gibt es präventive Maßnahmen?
Die einfachste Maßnahme ist die Beachtung der Hygieneempfehlungen. Die Stärkung der eigenen Darmflora ist eine weitere Möglichkeit, um die Ansiedlung mit EHEC-Bakterien zu erschweren. E.coli (Nissle 1917) MUTAFLOR zur Prävention und supportiven Behandlung bei EHEC-Infektionen wirkt antagonistisch gegenüber pathogenen Erregern, auch EHEC-Stämmen(Leatham et al.,Infect Immun 2009) und unterbindet die Toxinproduktion z.B. Shigella-Toxin bei EHEC-Stämmen(Reissbrodt et al., FEMS Microbiol Lett 2009)